Die Fahrradnutzung hat sich in den letzten Jahren in Deutschland stark ver√§ndert. In den K√∂pfen vieler Menschen stellt sich ein erh√∂htes Umweltbewusstsein ein. Dadurch entscheiden sich immer mehr Menschen daf√ľr, kurze Wege ‚Äď insbesondere im Stadtverkehr ‚Äď mit dem Fahrrad zu erledigen. Wege sind kalkulierbarer, da Radfahrer einfacher einem Stau umgehen k√∂nnen. Zugleich ist Radfahren eine der beliebtesten Freizeitbesch√§ftigungen der Deutschen. Die Vorliebe f√ľr ‚ÄěDrahtesel‚Äú und die zunehmende Anzahl sogenannter Bike Sharing-Angebote spiegelt sich ebenfalls in Statistiken wider. Allerdings setzt sich der Trend nicht bei allen Altersgruppen und in allen sozialen Schichten in gleicher Weise durch.

Fahrradtouren in den letzten zwei Jahren

Im Fokus einer Untersuchung stand die Frage, ob Deutsche in den vergangenen zwei Jahren eine Radtour von mindestens einem halben Tag oder gar mehreren Tagen unternommen haben. Diese Frage bejahten insgesamt 44 Prozent aller Probanden. Der Anteil an Männern mit 46 Prozent ist höher als bei Frauen mit einem Anteil von 41 Prozent. Der Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass Personen von 14 bis 49 Jahren vorzugsweise in die Pedalen treten. Der Anteil schwankt in diesem Bereich von 45 bis 47 Prozent. Mit höherem Alter nimmt das Interesse an Radtouren an. Diese Tatsache ist gewiss körperlichen Beeinträchtigungen von Menschen höheren Alters geschuldet. Zugleich stellte sich in Studien heraus, dass Personen mit höherem Bildungsabschluss vergleichsweise öfters mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Haben Sie in den vergangenen zwei Jahren eine Radtour von mindestens einem halben Tag oder gar mehreren Tagen unternommen?

Ja
0%
Nein
0%

Angaben nach Geschlecht

Weiblich
0%
Männlich
0%

Dauer der längsten Fahrradtour

Bei der Dauer der längsten Fahrradtour gibt es einen unangefochtenen Sieger. Insgesamt 69 Prozent aller Probanden waren beim längsten Radausflug einen halben bis einen ganzen Tag unterwegs. Längere Radtouren unternehmen Deutsche eher selten, wie nachfolgende Auflistung zeigt:

1/2 bis 1 Tag
0%
2 Tage
0%
3 Tage
0%
4 Tage
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5 Tage und länger
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Unterwegs auf sogenannten D-Routen

Die Untersuchung widmete sich ebenfalls der Frage, wie h√§ufig Radfahrer in den vergangenen zwei Jahren auf sogenannten D-Routen unterwegs gewesen sind. Allerdings wussten 85 Prozent aller Befragten √ľberhaupt nicht, ob sie die Wege passiert haben oder nicht. Dennoch kristallisiert sich heraus, dass Radstrecken wie die Rhein-Route, der Elberadweg oder die Donauroute besonders h√§ufig befahren werden. Zudem steht die Nordseek√ľstenroute, Saar-Mosel-Rhein-Route, Ostseek√ľstenroute und Europaroute besonders hoch im Kurs. Diese Resonanz auf diese Radwege ist beeindruckend gut. √úber 90 Prozent aller Radfahrer bewerteten die D-Routen als durchweg positiv oder eher positiv. Insgesamt 60 Prozent aller Befragten passierten die D-Routen im Rahmen einer l√§ngeren Radtour. Ungef√§hr 48 Prozent der Radfahrer eroberten die Wege w√§hrend eines eint√§gigen Ausflugs oder beim Sporttraining.

Nutzung der D-Routen

Route 1: Nordseek√ľstenroute
0%
Route 2: Ostseek√ľstenroute
0%
Route 3: Europaroute
0%
Route 4: Mittelland-Route
0%
Route 5: Saar-Mosel-Main-Route
0%
Route 6: Donauroute
0%
Route 7: Pilgerroute
0%
Route 8: Rhein-Route
0%
Route 9: Weserradweg
0%
Route 10: Elberadweg
0%
Route 11: Ostsee-Oberbayern-Route
0%
Route 12: Oder-Neiße-Radweg
0%

Nutzung D-Routen in welchem Zusammenhang?

Im Rahmen einer längeren Fahrradtour
0%
Im Rahmen eines eintägigen Ausflugs oder bei einer sportlichen Betätigung mit dem Fahrrad
0%
Im Alltag (z.B. Arbeitsweg, Weg zum Einkaufen)
0%

√úberblick √ľber regelm√§√üige Verkehrsmittelnutzung

Eine Analyse √ľber die regelm√§√üige Inanspruchnahme von Verkehrsmitteln l√§sst darauf schlie√üen, dass rund 61 Prozent aller Deutschen in regelm√§√üigen Abst√§nden ein Verkehrsmittel nutzen. Der Analyse zufolge nutzen Menschen dann immer h√§ufiger ein Auto, je geringer die Einwohnerzahl der Ortschaft ist. Im Gegensatz dazu fahren Bewohner von St√§dten mit mehr als 500.000 Einwohnern wesentlich seltener ein Auto. Ein gegens√§tzlicher Trend zeichnet sich beim Angebot von Fahrzeugen des Nah- und Regionalverkehrs ab. Eine regelm√§√üige Nutzung des Fahrrads pendelt sich im deutschlandweiten Vergleich bei 44 Prozent ein. Das beliebteste Fahrzeug ist das Auto mit einem durchschnittlichen Anteil von 71 Prozent. Auf Platz zwei rangiert das Fahrrad mit 65 Prozent ‚Äď unabh√§ngig von der Einwohnerzahl der Ortschaften. √Ėffentliche Verkehrsmittel nehmen mit einem Wert von 35 Prozent abgeschlagen die dritte Position ein.

Zudem untersuchte die Studie die Frage, welches Verkehrsmittel Einwohner Deutschlands in der Zukunft gern häufiger nutzen möchten. Im Gesamtdurchschnitt ergaben sich hierbei folgende Werte:

Beliebtheit von Verkehrsmitteln

Auto
0%
Fahrrad
0%
√ĖPV im Nah-/Regionalverkehr
0%

Zuk√ľnftig vermehrte Verkehrsmittel-Nutzung

Auto
0%
Fahrrad
0%
√ĖPV im Nah-/Regionalverkehr
0%

Dadurch zeichnet sich ein deutlicher Trend in Richtung Fahrrad-Nutzung ab.

Der Blick auf weitere Verkehrsmittel verrät, dass ungefähr 30 Prozent aller Befragten in den vergangenen zwölf Monaten ein Taxi beanspruchten. Weitere Fortbewegungskonzepte wie Autovermietungen, Carsharing, Bikesharing oder Motorroller-Sharing belaufen sich auf Anteile im niedrigen zweistelligen oder gar einstelligen Bereich.

Stadt vs. Land: Wie häufig werden Fahrräder genutzt?

Wie h√§ufig benutzen Einwohner Deutschlands das Fahrrad? Auf dem Land lebende Personen mit Ortschaften von weniger als 20.000 Einwohnern nutzen zu 33 Prozent regelm√§√üig das Fahrrad. Demgegen√ľber steht ein Anteil von 45 Prozent f√ľr all die Menschen, die in St√§dten mit einer Einwohnerzahl von √ľber 50.000 leben.

Land (weniger als 20.000 EW)
0%
Stadt (mehr als 50.000 EW)
0%

Art der Fahrradnutzung

Wie h√§ufig verwenden Deutsche das Fahrrad als klassisches Verkehrsmittel und dementsprechend nicht zum Sport? Auch bei dieser Frage stellt sich heraus, dass Menschen aus der Stadt die Zweir√§der regelm√§√üig zu 40 Prozent und Einwohner vom Land zu 26 Prozent als klassisches Verkehrsmittel nutzen. Dabei stellt sich heraus, dass Land-Einwohner die R√§der zu 20 Prozent mehrmals in der Woche und zu 16 Prozent ein paarmal pro Monat nutzen. Stattdessen nutzen Stadtbewohner die zweir√§drigen Verkehrsmittel zu 26 Prozent mehrmals in der Woche. Der Anteil f√ľr eine t√§gliche oder eher gelegentliche Nutzung ist mit 14 bzw. 17 Prozent eher ausgeglichen. Pedelecs spielen an Land sowie in der Stadt nur eine untergeordnete Rolle.

Fahrrad als Verkehrsmittel

Land
0%
Stadt
0%

Fahrrad in der Freizeit

Land
0%
Stadt
0%

Pedelec

Land
0%
Stadt
0%

Zur Verf√ľgbarkeit sogenannter Bike Sharing-Angebote l√§sst sich eindeutig schlussfolgern, dass ein Gro√üteil aller Mietradsysteme in Deutschlands Gro√üst√§dten zur Verf√ľgung steht. W√§hrend f√ľr 61 Prozent aller Befragten in Gro√üst√§dten Mietradsysteme zur Verf√ľgung stehen, bel√§uft sich dieser Anteil auf dem Land auf nur zehn Prozent. Die meisten Kunden nutzen die Bike Sharing-Services auf dem Land und in der Stadt besonders selten, mit Werten von 47 Prozent auf dem Land sowie 41 Prozent in der Stadt. Nur die wenigsten Kunden nehmen Mietradsysteme t√§glich oder mehrmals pro Woche in Anspruch. Auf dem Land nutzen nur sechs Prozent diesen Service, in der Stadt hingegen zehn Prozent.

Täglich / Mehrmals pro Woche
Land
0%
Stadt
0%
Ein paarmal im Monat / Einmal im
Monat
Land
0%
Stadt
0%
Ein paarmal im Jahr
Land
0%
Stadt
0%
Einmal im Jahr
Land
0%
Stadt
0%
Seltener
Land
0%
Stadt
0%

Städte mit den meisten Fahrradverleihsystemen und Fahrradverleihern

Die Studentenstadt Heidelberg bietet mit einem Anteil von 77 Fahrradverleihstationen auf 100.000 Einwohner im Jahr 2019 die meisten Verleihstationen f√ľr Fahrr√§der an. Auf den Folgepl√§tzen reihen sich folgende St√§dte ein:

  • 1. Heidelberg (77,3)
  • 2. Mainz (67,5)
  • 3. Kiel (49,6)
  • 4. Konstanz (44,8)
  • 5. Flensburg (44,8)
  • 6. Freiburg bei Breisgau (41,9)
  • 7. Oldenburg (36,4)
  • 8. M√ľnster (35,5)
  • 9. Bamberg (35,4)
  • 10. G√∂ttingen (33,4)

Welche Dienste haben Bike Sharing-Kunden in den letzten zwölf Monaten genutzt?

Aus dieser Umfrage geht hervor, dass die Anbieter Call-a-Bike und Nextbike im deutschlandweiten Vergleich die Nase vorn haben. Das verr√§t der √úberblick √ľber die beliebtesten Bike Sharing-Services:

Call-a-Bike
0%
Nextbike
0%
StadtRad
0%
Byke
0%
Mobike
0%
Donkey Republic
0%
LimeBike
0%
andere
0%

Wie viel Geld bezahlen Kunden monatlich f√ľr die Fahrradausleihe?

Jeweils 19 Prozent aller Probanden sind bereit, pro Monat bis zu 15 bzw. 35 Euro in die Nutzung von Leihr√§dern zu investieren. Insgesamt 16 Prozent aller Befragten sind besonders spendabel, da sie pro Monat √ľber 50 Euro f√ľr die Leihr√§der ausgeben. Weitere jeweils 14 Prozent geben pro Monat bis zu 5 Euro bzw. bis zu 50 Euro f√ľr die Verleihstationen aus. Bemerkenswert ist, dass keine Personen pro Monat bis zu 10 Euro in eine Nutzung von Leihr√§dern investieren.

Bis zu 5 ‚ā¨
0%
Bis zu 15 ‚ā¨
0%
Bis zu 20 ‚ā¨
0%
Bis zu 35 ‚ā¨
0%
Bis zu 50 ‚ā¨
0%
Mehr als 50 ‚ā¨
0%